|
TSV Greding: Michael Schön, Fabian Koller, Jürgen Riedel, Jürgen Joos, Arthur Ochsenkühn, Benjamin Preischl, Florian Ferschl (83. Bastian Uldschmidt), Andreas Häusler, Thomas Uldschmidt, Ümit Usta, Martin Meier (56. Christopher Heigl) TSV Winkelhaid: Patrick Hinze, Ufuk Arseven, Sven Bauer, Sebastian Bloß, Patrick Brighter (79. Tobias Bratenstein), Stefan Dittrich, Tim Dressel, Adrian Kouba, Manfred Schreiber, Christian Vitzethum, Christoph Weghorn Tore: 1:0 Thomas Uldschmidt (72.); 2:0 Thomas Uldschmidt (79.) Schiedsrichter: Anette Raith Zuschauer: 200 (ghi) - Es war ein bitter nötiger Sieg gegen den TSV Winkelhaid, der arg umkämpft und nichts für schwache Nerven war. Mit einer Energieleistung in den letzten zwanzig Minuten fuhr der TSV Greding noch drei Punkte ein, die eigentlich nach 15 Minuten nicht mehr möglich waren. Ohne den großartigen Michael Schön im Kasten hätten die Schwarzachstädter ihre sieben Sachen packen und besorgt auf den Relegationsplatz blicken können. In dieser Phase waren die Gäste aus dem Nürnberger Land berechtigter Anwärter auf den Aufstiegsrelegationsplatz und prüften den reaktivierten Schön nach 50 Sekunden, acht und 15 Minuten durch Christoph Weghorn, Ufuk Arseven und Sven Bauer. Es war im Übrigen ein packendes Duell der beiden "Dreier" Bauer und Jürgen Riedel, das der Gredinger gegen den Winkelhaider Torjäger knapp für sich entschied. Ansonsten war vom Spiel der Hausherren nicht viel zu sehen, außer dass man sich redlich mühte, keinen Gegentreffer zu kassieren. Freilich war dies schon wesentlich schwerer als die Aufgabe für den Gäste-TSV, der eine kaum harmonierende Offensive der Gredinger problemlos kontrollierte. Tiefes Durchatmen war zur Halbzeit nötig und der TSV Winkelhaid war zu Beginn des zweiten Abschnitts wieder gefährlich vor Schöns Kasten, als sich Tim Dressels weite Flanke auf das Tor senkte (46.). Wenigsens kam jetzt der Sturm der Gredinger bei drückender Hitze auf Tour, Florian Ferschl und Thomas Uldschmidt zögerten beim Abschluss (50., 52.). Die rote Karte von Adrian Kouba als letzter Mann gegen Uldschmidt (59.) bewirkte auch noch nichts, ganz im Gegenteil. Ufuk Arseven motiverte dies derartig, dass er Schön in der 65. Minute ganz hart prüfte und vier Minuten später die gesamte Gredinger Abwehr innerhalb weniger Sekunden ihn nicht kontrollieren konnte. Doch einer behielt die Nerven, denn Trainer Walter Federhofer redete beschwörend auf seine Mannschaft ein und ab sofort war von der Winkelhaider Herrlichkeit nichts mehr zu sehen. Völlig sprachlos stand sein Gegenpart Manfred Drexler an der Linie und musste mit ansehen, wie die Gredinger aufdrehten und die Partie entschieden. Wie schon beim 2:1-Hinspielsieg kam die Stunde des Thomas Uldschmidt. 72. Minute: Pass aus der Tiefe steil auf Gredings Mittelstürmer, den Gegner abgeschüttelt und flach ins linke Eck - 1:0. 79. Minute: die haargenau gleiche Situation und 2:0. Am Ende waren die Gäste nach weiteren Chancen noch froh, nicht noch höher unter die Räder gekommen zu sein. |